berlin.de — 80/100 (Geringes Datenschutzrisiko)
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Der Regierende Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei · berlin.de
Berichtsdetails
Geringes DatenschutzrisikoDie Datenschutzerklärung der Berliner Senatskanzlei ist grundsätzlich stark, verwendet eine Zwei-Klick-Lösung für Drittanbieter-Medien und anonymisiert IPs, obwohl sie für einige Subunternehmer außerhalb des EWR auf Standardvertragsklauseln vertraut und Klarheit bezüglich KI-Trainings fehlt.
Die Datenschutzerklärung der Berliner Senatskanzlei zeigt einen hohen Standard der DSGVO (GDPR)-Konformität, der für deutsche Behörden typisch ist. Sie wendet robuste datenschutzschützende Maßnahmen wie Zwei-Klick-Lösungen für YouTube, Google Maps und Vimeo an, um sicherzustellen, dass keine Daten ohne ausdrückliche Einwilligung übermittelt werden. IP-Adressen werden vor der Verarbeitung für Analysen (Mapp Intelligence) gekürzt und Analysedaten werden ausschließlich in Deutschland gespeichert. Es gibt jedoch nennenswerte Lücken: Der Videoanbieter movingimage und das Diagramm-Tool Datawrapper nutzen Subunternehmer in Drittstaaten, die sich ausschließlich auf Standardvertragsklauseln (SCCs) stützen, und die Aufbewahrungsfrist für Kontaktdaten ist vage definiert. Darüber hinaus schweigt die Richtlinie völlig dazu, ob integrierte Dienste Daten für das Training von KI-Modellen verwenden.
Kategoriebewertung
Aufschlüsselung der Richtlinie nach zentralen Compliance-Bereichen. Gut = stark, mittel = gemischt, schlecht = bedenklich.
IP-Adressen werden vor der Verarbeitung für Analysen und Übersetzungen gekürzt/anonymisiert, und Formulare fordern nur notwendige Daten an.
Die Richtlinie ist gut strukturiert und detailliert spezifische Rechtsgrundlagen, Zwecke und Aufbewahrungsfristen für jede einzelne Verarbeitungstätigkeit.
Während Zwei-Klick-Lösungen passives Tracking verhindern, werden Daten bei Einwilligung mit mehreren US-Tech-Unternehmen (Google, Vimeo) und Subunternehmern geteilt.
Analysedaten werden in Deutschland aufbewahrt, aber movingimage und Datawrapper nutzen explizit Subunternehmer in Drittstaaten unter SCCs.
Die Richtlinie schweigt völlig dazu, ob integrierte Dienste (wie Übersetzung oder Analysen) verarbeitete Daten für das Training eigener KI-Modelle nutzen.
Alle Standard-DSGVO-Rechte sind klar aufgeführt, einschließlich der Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten und der Aufsichtsbehörde.
Wichtigste Befunde
Bemerkenswerte Klauseln, Probleme oder positive Praktiken (kritische zuerst)
Drittlandübermittlungen über Subunternehmer
movingimage und Datawrapper nutzen Subunternehmer (CDNs) in Drittstaaten und verlassen sich auf Standardvertragsklauseln (SCCs), ohne ergänzende technische Maßnahmen zu erwähnen, was nach dem Schrems-II-Urteil unzureichend sein könnte.
Mehrdeutige Aufbewahrung für Kontaktformulare
Während Browserdaten nach 14 Tagen gelöscht werden, werden Daten aus Kontaktformularen aufbewahrt, bis das 'Gespräch abgeschlossen ist', was subjektiv ist und eine feste maximale Aufbewahrungsfrist vermissen lässt.
Starke Zwei-Klick-Implementierung für Medien
Google Maps, YouTube und Vimeo sind mit Vorschaubildern implementiert und erfordern eine aktive Einwilligung ('Akzeptieren und Anzeigen'), bevor eine Verbindung zu externen Servern hergestellt wird, was passive Datenlecks an US-Tech-Unternehmen verhindert.
IP-Anonymisierung und lokale Speicherung für Analysen
Mapp Intelligence kürzt IP-Adressen vor der Verarbeitung und speichert Daten ausschließlich in Deutschland, was die Risiken grenzüberschreitender Übermittlungen für Analysedaten mindert.
Schweigen zu KI/Modelltraining
Die Richtlinie gibt nicht an, ob integrierte Drittanbieterdienste (wie Conword für Übersetzungen oder Mapp für Analysen) die verarbeiteten Daten für das Training eigener KI- oder Machine-Learning-Modelle verwenden.
Fazit für Nutzer
Ihre Daten sind auf dieser Regierungswebsite grundsätzlich gut geschützt, insbesondere da Videos und Karten erst geladen werden, wenn Sie auf Akzeptieren klicken, aber beachten Sie, dass einige zugrunde liegende Tools Daten an Server außerhalb der EU senden könnten.
Compliance-Posture
Der Verantwortliche zeigt eine starke Compliance-Haltung, nutzt spezifische Rechtsgrundlagen (Art. 6 Abs. 1 lit. e und f) für öffentliche Aufgaben und setzt Datenschutz durch Gestaltung um (z. B. IP-Anonymisierung, Zwei-Klick-Integrationen). Die Hauptschwächen sind die Abhängigkeit von SCCs ohne Erwähnung ergänzender Maßnahmen für Drittlandübermittlungen und mehrdeutige Aufbewahrungsfristen für Korrespondenz.
EU-Übermittlungen
Datenübermittlungen in Drittstaaten erfolgen über Subunternehmer von movingimage und Datawrapper (CDNs) unter Berufung auf Standardvertragsklauseln. Google und Vimeo haben ihren Sitz in den USA, werden aber erst nach Nutzereinwilligung aktiviert. Analysedaten werden ausdrücklich in Deutschland aufbewahrt.
Erkannte Signale
Konkrete Datenpunkte und Praktiken im Text identifiziert
Textbelege
Direkte Zitate aus der Richtlinie, die diese Befunde stützen
Die Google Maps Karten sind mit einem Vorschaubild versehen, um zu vermeiden, dass bereits bei Betreten der Seite Daten an Google übermittelt werden.
Die IP-Adresse wird vor jeglicher Verarbeitung gekürzt und in anonymisierter Form zur Session-Erkennung und für die Geolokalisierung (bis auf Stadt-Ebene) verwendet.
movingimage setzt Unterauftragsverarbeiter in Drittstaaten ein. Insbesondere handelt es sich hierbei um den Betreiber des Content Delivery Networks (CDN).
Beendet ist die Konversation dann, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist.
Fehlend oder unklar
- Keine Erwähnung ergänzender technischer Maßnahmen für Drittlandübermittlungen neben SCCs
- Keine explizite feste Frist für die Löschung von Kontaktformulardaten
- Keine Offenlegung bezüglich KI-Modelltraining durch Drittanbieter-Verarbeiter
Fragen zum Nachfragen
- Welche spezifischen technischen und organisatorischen Maßnahmen stellen sicher, dass Mapp Digital US nicht auf die ausschließlich in Deutschland gespeicherten Analysedaten zugreifen kann?
- In welchen spezifischen Drittstaaten operieren die Subunternehmer (CDNs) von movingimage und Datawrapper, und wurden neben den SCCs ergänzende Maßnahmen umgesetzt?
- Wie wird der Abschluss eines 'Gesprächs' über das Kontaktformular objektiv bestimmt, um die Löschung auszulösen, und gibt es eine maximale Zeitüberschreitung?
- Nutzen einige der integrierten Drittanbieterdienste (wie Conword oder Mapp Intelligence) die verarbeiteten Daten für das Training eigener KI- oder Machine-Learning-Modelle?
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Alle anzeigengreenpt.com
82/100
Geringes DatenschutzrisikoGreenPT bietet eine starke EU-Datensouveränität und minimales Tracking, aber die Richtlinie ist verdächtig still darüber, ob Ihre Chat-Daten für das Training von KI-Modellen verwendet werden, und sie verlässt sich auf eine schwache Schutzmaßnahme für US-basierte Suchübertragungen.
Bericht ansehen →duckduckgo.com
82/100
Geringes DatenschutzrisikoDuckDuckGo hält sein Versprechen des Nicht-Trackings für die Kernsuche und das Browsen ein, aber seine wachsenden optionalen Funktionen (Duck.ai, Sync & Backup) und die Microsoft-Werbepartnerschaft führen Datenflüsse ein, die in der Richtlinie nicht vollständig erklärt werden, insbesondere in Bezug auf KI-Training und Schutzmaßnahmen bei internationalen Übermittlungen.
Bericht ansehen →europealternatives.com
78/100
Geringes DatenschutzrisikoEurope Alternatives ist ein datenschutzfreundliches Verzeichnis, das fast keine personenbezogenen Daten erfasst. Durch das Klicken auf Partnerlinks können Ihre Daten jedoch an Dritte weitergegeben werden – einschließlich potenziell außerhalb der EU –, ohne dass klare Schutzmaßnahmen beschrieben werden.
Bericht ansehen →langdock.com
78/100
Geringes DatenschutzrisikoLangdock ist eine datenschutzbewusste, in der EU ansässige KI-Plattform, die die Nutzung Ihrer Inhalte zum Training von KI-Modellen ausdrücklich verbietet und Daten in der EU speichert, obwohl sie sich auf einige US-Unterauftragsverarbeiter stützt und an einigen Stellen vage Aufbewahrungsfristen aufweist.
Bericht ansehen →