duckduckgo.com — 82/100 (Geringes Datenschutzrisiko)
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Duck Duck Go, Inc. · duckduckgo.com
Berichtsdetails
Geringes DatenschutzrisikoDuckDuckGo hält sein Versprechen des Nicht-Trackings für die Kernsuche und das Browsen ein, aber seine wachsenden optionalen Funktionen (Duck.ai, Sync & Backup) und die Microsoft-Werbepartnerschaft führen Datenflüsse ein, die in der Richtlinie nicht vollständig erklärt werden, insbesondere in Bezug auf KI-Training und Schutzmaßnahmen bei internationalen Übermittlungen.
Die Datenschutzrichtlinie von DuckDuckGo ist für ein großes Technologieprodukt ungewöhnlich stark: Sie schließt das Tracking ausdrücklich aus, speichert keine IP-Adressen oder eindeutigen Kennungen zusammen mit Suchen/Chats/Browsing und verkauft keine personenbezogenen Daten. Die Richtlinie weist jedoch deutliche Lücken auf. Sie geht nicht darauf ein, ob Duck.ai-Chatdaten für das Training von KI-Modellen verwendet werden. Sie bestätigt grenzüberschreitende Datenübermittlungen, nennt jedoch keine rechtlichen Schutzmaßnahmen wie Standardvertragsklauseln. Die Werbebeziehung zu Microsoft bedeutet, dass Daten von Werbeklicks unter einer vertraglichen Verpflichtung an einen Dritten fließen, anstatt durch eine technische Garantie abgesichert zu sein. Optionale Funktionen wie Sync & Backup und E-Mail-Schutz erfassen jeweils personenbezogene Daten unter separaten Unterrichtlinien, was zu einer fragmentierten Datenschutzlandschaft führt. Nutzerrechte werden erwähnt, aber in der Hauptrichtlinie selbst nicht detailliert ausgeführt.
Kategoriebewertung
Aufschlüsselung der Richtlinie nach zentralen Compliance-Bereichen. Gut = stark, mittel = gemischt, schlecht = bedenklich.
Kernleistungen erfassen keine dauerhaften Kennungen; optionale Funktionen fordern nur das Nötige an und sind eindeutig Opt-in.
Klare Sprache ist für die Kernleistungen hervorragend, aber kritische Details zum Umgang mit Duck.ai-Daten und zu Schutzmaßnahmen bei internationalen Übermittlungen werden an Unterrichtlinien verwiesen oder vollständig weggelassen.
Anonyme Informationen werden mit Hosting-/Inhaltsanbietern geteilt; Daten zu Werbeklicks fließen unter einer vertraglichen Verpflichtung an Microsoft; Unternehmens-SaaS-Anbieter greifen auf freiwillig bereitgestellte Daten zu – alles beschrieben, aber mit begrenzter Spezifität bezüglich der Verträge.
Die Richtlinie bestätigt globale Server und ein verteiltes Team, liefert aber keine Details zu Übermittlungsmechanismen (Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschlüsse oder BCRs), sondern nur eine vage Zusage, 'die geltenden gesetzlichen Anforderungen einzuhalten'.
Die Richtlinie schweigt dazu, ob Duck.ai-Chats oder andere Daten für das Training von KI-Modellen verwendet werden; in diesem Dokument wird kein Opt-in- oder Opt-out-Mechanismus erwähnt.
Rechte werden anerkannt und auf eine dedizierte Seite zu Datenschutzrechten verwiesen, aber die spezifischen Rechte (Auskunft, Löschung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch) werden in dieser Richtlinie selbst nicht aufgezählt.
Wichtigste Befunde
Bemerkenswerte Klauseln, Probleme oder positive Praktiken (kritische zuerst)
Die Nutzung von KI-Trainingsdaten wird völlig nicht angesprochen
Die Richtlinie behandelt Duck.ai-Chats, gibt aber nie an, ob Chatinhalte für das Training von KI-Modellen verwendet werden (entweder die von DuckDuckGo selbst oder die von KI-Drittanbietern wie OpenAI und Anthropic). Angesichts des Updates vom Juni 2026, das speziell die Abdeckung von Duck.ai hinzufügt, ist dies eine kritische Unterlassung.
Das Microsoft-Werbenetzwerk erhält Daten zu Werbeklicks nur mit einer vertraglichen Datenschutzverpflichtung
Werbeklicks werden vom Werbenetzwerk von Microsoft verwaltet. Die Richtlinie besagt, dass 'Microsoft sich verpflichtet hat, Ihr Werbeklickverhalten nicht mit einem Nutzerprofil zu verknüpfen und diese Informationen nicht für andere als Abrechnungszwecke zu speichern oder zu teilen'. Dies verlässt sich auf die vertragliche Zusage von Microsoft und nicht auf eine technische Anonymisierungsgarantie, was eine Vertrauensabhängigkeit von einem Dritten schafft.
Schutzmaßnahmen bei internationalen Übermittlungen sind nicht spezifiziert
Die Richtlinie räumt ein, dass Daten aufgrund globaler Server und eines verteilten Teams über Grenzen hinweg übermittelt werden können, gibt aber nur an, dass 'wir die geltenden gesetzlichen Anforderungen einhalten werden', ohne den Rechtsmechanismus zu benennen (z. B. Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschlüsse). Dies ist nach Artikel 44 ff. DSGVO unzureichend.
Optionale Funktionen schaffen ein fragmentiertes Datenschutz-Framework
Duck.ai, E-Mail-Schutz, Sync & Backup und das Abonnement haben jeweils separate Datenschutzrichtlinien. Nutzer müssen mehrere Dokumente konsultieren, um das Gesamtbild zu verstehen, und die Kernzusage 'wir tracken Sie nicht' gilt für diese Funktionen definitionsgemäß nicht.
Die Zusage zum Nicht-Tracking wird technisch durchgesetzt und ist nicht nur ein Versprechen
Die Richtlinie besagt, dass IP-Adressen und eindeutige Kennungen niemals auf der Festplatte protokolliert werden in Verbindung mit Suchen, Chats oder Browsing. Dies ist eine starke technische Garantie und nicht nur eine richtlinienbasierte Zusage, was sie deutlich vertrauenswürdiger macht als eine typische Datenschutzrichtlinie.
Anonyme Experimente nutzen Browser-Speicher ohne volle Transparenz
Die Richtlinie erwähnt 'anonyme Experimente zum Testen verschiedener Designs', die den Browser-Speicher nutzen, spezifiziert aber nicht, welche Daten gespeichert werden, wie die Anonymität gewährleistet wird oder wie Nutzer diese Experimente erkennen oder sich von ihnen abmelden können.
Fazit für Nutzer
Die Kernsuche und das Browsen bei DuckDuckGo sind wirklich privat und erstellen keine Profile über Sie, aber wenn Sie optionale Funktionen wie Duck.ai oder Sync & Backup nutzen, vertrauen Sie Ihre Daten separaten Richtlinien und KI-Drittanbietern an.
Compliance-Posture
Weitgehend konform mit den DSGVO-Prinzipien, insbesondere Datenminimierung und Zweckbindung für die Kernleistungen. Lücken bestehen bei der Transparenz hinsichtlich der Mechanismen für internationale Übermittlungen und der Nutzung von KI-Trainingsdaten für Duck.ai.
EU-Übermittlungen
Die Richtlinie bestätigt grenzüberschreitende Übermittlungen (verteiltes Team, globale Server), gibt aber nur an, dass sie 'die geltenden gesetzlichen Anforderungen einhalten wird', ohne anzugeben, ob sie sich auf Angemessenheitsbeschlüsse, Standardvertragsklauseln oder verbindliche interne Unternehmensvorschriften (BCRs) stützt. Dies ist nach Kapitel V der DSGVO nicht spezifisch genug.
Erkannte Signale
Konkrete Datenpunkte und Praktiken im Text identifiziert
Textbelege
Direkte Zitate aus der Richtlinie, die diese Befunde stützen
We don't save your IP address alongside your searches, Duck.ai chats, or visits to our websites, and we never log IP addresses to disk that could be tied back to you.
Ad clicks are managed by Microsoft's ad network and Microsoft has committed to not associate your ad-click behavior with a user profile and to not store or share that information other than for accounting purposes.
In such scenarios, if any cross-border transfers are necessary, we will follow applicable legal requirements.
We have never sold any personal information. Period.
Fehlend oder unklar
- Nutzung für KI-Modelltraining und Opt-out-Mechanismus
- Spezifische rechtliche Mechanismen für internationale Übermittlungen (Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschlüsse, BCRs)
- Datenspeicherfristen für Daten optionaler Funktionen
- Details zur Datenverarbeitungsvereinbarung mit Microsoft Advertising
- Inventar von Cookies und lokalem Speicher
- DSFA oder Berechtigungsinteressenbewertungen
- Unterauftragsverarbeiter-Liste für optionale Funktionen
Fragen zum Nachfragen
- Wird der Inhalt von Duck.ai-Chats mit KI-Drittanbietern (z. B. OpenAI, Anthropic) geteilt, und wenn ja, nutzen diese Anbieter ihn für das Modelltraining?
- Auf welchen spezifischen Rechtsmechanismus stützt sich DuckDuckGo für internationale Datenübermittlungen – Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschlüsse oder etwas anderes?
- Welche genau Daten werden während 'anonymer Experimente' im Browser-Speicher gespeichert und wie können Nutzer sich abmelden?
- Auf welcher Rechtsgrundlage verarbeitet DuckDuckGo IP-Adressen und Geräteinformationen für Sicherheitszwecke – berechtigtes Interesse oder Einwilligung?
- Wie lauten die spezifischen Aufbewahrungsfristen für Daten, die durch optionale Funktionen wie E-Mail-Schutz und Sync & Backup erfasst werden?
- Enthält die Werbevereinbarung mit Microsoft Prüfungsrechte für DuckDuckGo, um die Einhaltung der Zusage zum Verzicht auf Profilbildung zu überprüfen?
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Alle anzeigengreenpt.com
82/100
Geringes DatenschutzrisikoGreenPT bietet eine starke EU-Datensouveränität und minimales Tracking, aber die Richtlinie ist verdächtig still darüber, ob Ihre Chat-Daten für das Training von KI-Modellen verwendet werden, und sie verlässt sich auf eine schwache Schutzmaßnahme für US-basierte Suchübertragungen.
Bericht ansehen →berlin.de
80/100
Geringes DatenschutzrisikoDie Datenschutzerklärung der Berliner Senatskanzlei ist grundsätzlich stark, verwendet eine Zwei-Klick-Lösung für Drittanbieter-Medien und anonymisiert IPs, obwohl sie für einige Subunternehmer außerhalb des EWR auf Standardvertragsklauseln vertraut und Klarheit bezüglich KI-Trainings fehlt.
Bericht ansehen →kolsetu.com
85/100
Geringes DatenschutzrisikoKolsetu respektiert grundsätzlich die EU-Datenschutzvorschriften, sammelt jedoch zu viele Nutzungsdaten, hat keinen öffentlich benannten Datenschutzbeauftragten (DSB) und liefert nur begrenzte Details zu einigen internationalen Datenübermittlungen.
Bericht ansehen →europealternatives.com
78/100
Geringes DatenschutzrisikoEurope Alternatives ist ein datenschutzfreundliches Verzeichnis, das fast keine personenbezogenen Daten erfasst. Durch das Klicken auf Partnerlinks können Ihre Daten jedoch an Dritte weitergegeben werden – einschließlich potenziell außerhalb der EU –, ohne dass klare Schutzmaßnahmen beschrieben werden.
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